Wir stellen vor: Valentin Delb
Seit Anfang November verstärkt Valentin Delb unser Beratungsteam in Bern und Zürich. Der Umweltingenieur bringt umfangreiche Erfahrung in den Themen Klima, Umwelt, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität sowie auch vertieftes Know-how in Politik und Recht ins Team. Als langjähriger Abteilungsleiter eines kantonalen Amts kennt er auch die diesbezüglichen Bedürfnisse der öffentlichen Hand.
Valentin, du bist seit Kurzem Teil des Federas-Teams. Wie hast du die ersten Tage erlebt?
Ich bin sehr herzlich empfangen worden, sowohl in Zürich als auch in Bern. Sehr rasch bin ich in meine Aufgaben und Projekte eingetaucht, was ich super finde. Mich beeindrucken die vielseitigen Tätigkeiten bei Federas, die das Team mit viel Engagement und sehr professionell ausführt. Ich freue mich auch, dass wir in Zürich Oerlikon mit dem MFO-Gebäude vor wenigen Tagen einen schönen neuen Firmensitz bezogen haben.
Du hast einen breiten beruflichen Hintergrund und warst sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft in verschiedenen Rollen tätig. Welche beruflichen Erfahrungen prägen deine heutige Arbeit am stärksten?
Ich darf einen grossen beruflichen «Rucksack» auspacken. Einerseits bringe ich Erfahrungen in der Beratung und in der Geschäftsführung inklusive Einsicht in Verwaltungsratsaufgaben mit, andererseits auch Know-how aus meiner Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung. Im Beratungsbereich habe ich ein hohes Dienstleistungsverständnis und kann die Sichtweise des Kunden bzw. der Kundin einnehmen. Es ist wichtig, ihre Probleme zu verstehen und entsprechende Entscheidungsgrundlagen zu entwickeln. Als ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied kenne ich unternehmerisches Denken und Handeln aus eigener Erfahrung und kann so auch die Sichtweise von KMUs gut einschätzen. Mein Wissen in der Verwaltung ist noch etwas breiter. Hier werden Entscheide aus der Politik und aus rechtlichen Vorgaben umgesetzt. Das braucht ein gutes Zusammenspiel von Bevölkerung, Politik und Behörden. Dieses Zusammenspiel funktioniert gut, man muss diesem aber Sorge tragen. Wichtig ist hier das Subsidiaritätsprinzip: Dort, wo die Kompetenzen und die Verantwortungen liegen, soll auch das entsprechende Vorhaben umgesetzt werden. Aus meiner Erfahrung wird in der Verwaltung effizient und wirkungsvoll gearbeitet.
Was sind deine fachlichen Schwerpunkte?
Aktuell bin ich daran, unsere Geschäftsstellen-Aufgaben für die «Roadmap Elektromobilität 2030» des Bundes zu übernehmen. Künftig liegt der Schwerpunkt meiner Beratungstätigkeit auch auf dem Thema Nachhaltigkeit in seiner ganzen Breite – aber auch sehr fachspezifisch: Beispielsweise mittels entsprechenden Prozessbegleitungen und Strategieentwicklungen in den Gemeinden.
Wie können unsere Kundinnen und Kunden von deinem Know-how profitieren?
Mit meiner breiten beruflichen Erfahrung in der Verwaltung und einem guten Gespür für Politik, kann ich sie bei einem wirkungsvollen Vollzug unterstützen. Ich habe selbst in der Verwaltung zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt, von der Ausarbeitung von Strategien über Rechtsgrundlagen bis zum Vollzug. Wenn Verwaltungsstellen etwas anpacken, umsetzen möchten und darin auch eine Chance sehen, dann unterstütze ich sie gerne.
Was reizt dich an der Beratungstätigkeit bei Federas besonders?
Die Beratung der öffentlichen Hand mit ihren besonderen Bedürfnissen auf allen Staatsebenen finde ich sehr spannend. Bei Federas kommen sehr viele Aspekte zusammen: Finanzen, Schule, Gesundheit, Digitalisierung, Recht usw. Speziell finde ich das Zusammenspiel im Federas-Team, mit den Springerinnen und Springern im Personalverleih, die einen direkten Einblick in den Praxisalltag in öffentlichen Institutionen haben. Ich freue mich, einen Beitrag zu diesem einzigartigen Zusammenspiel zu leisten und die Institutionen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben wirkungsvoll zu unterstützen.
Und wenn du einmal nicht an Strukturen, Strategien oder Projekten arbeitest – wie und wo schaltest du am besten ab?
Beim Wandern, ob in den Bergen oder im Watt. Meine Familie tut mir ebenfalls gut und stärkt meine Resilienz. Ich lese auch sehr gerne Comics. Es war auch schön, heute in der Kälte mit dem Velo ins Geschäft zu fahren – das gab kalte Backen und man merkt, dass es bald wieder mit dem Skifahren losgehen kann.
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